Nele in Namibia

Per Flugzeug zum Gottesdienst

Mit dem Flugzeug zum Gottesdienst

Lange war es still um mich. Viel war zu tun. Langeweile bekomme ich hier selten. Aber ich mag’s beschäftigt zu sein. Nun aber wieder ein Beitrag für Euch.

I              Ab in den Flieger

Ich habe ja schon einmal angedeutet, dass die Küstenregion, in der ich arbeite, fünf Gemeinden hat. Drei der fünf Gemeinden habe ich euch schon vorgestellt (Walvis Bay, Swakopmund und Henties Bay). Jetzt war es endlich soweit, dass ich auch die Gemeinden im Süden (Helmeringhausen und Lüderitz) kennenlernen durfte. Ich habe mich sehr darauf gefreut: Ich mag es ja, neue Leute kennenzulernen und zugleich war ich noch nie in dieser Gegend von Namibia, also ist es auch landschaftlich ein Novum für mich. Also Spannung pur: Wie sind die Menschen dort drauf? Was bewegt und beschäftigt sie? Womit haben sie zu kämpfen und was bereitet ihnen Freude? Wie ist wohl dieses Dorf Lüderitz? Wie ist es auf den Farmen?

In all diese Fragen nehme ich euch mit rein und versuche euch meine Eindrücke zu schildern.

Die Strecke: Der Süden ist ungefähr so weit weg wie Hamburg von München (knappe 800 km). Und die Strecke dahin mit dem Auto dauert für geübte Langstreckenfahrer*innen bei blendender Sonne, hohen Temperaturen und z.T. auf Schotterwegen je nach Strecke entweder 9 Stunden (knappe 800 km) oder fast 12 Stunden (knappe 1100km). Als ungeübte Langstreckenfahrer*innen in Namibia sollte man nicht mehr als 400km am Stück fahren. Die Müdigkeit setzt zum Teil sehr plötzlich ein. Die Teerstraße flimmert und du siehst nicht, wo und wie du weiterfahren musst.

Ich bin also knappe 400 km mit dem Auto nach Windhoek gefahren. Auf dem Weg musste ich sehr aufpassen. Manche Menschen machen verrückte oder leichtsinnige Überholmanöver. Namibia ist das Land mit den meisten Verkehrsunfällen auf die Einwohnerzahl umgerechnet. Es bleibt oft nicht ein Tag, wo nicht in der Zeitung von einem (meist) tödlichen Verkehrsunfall geschrieben wird. Distanzen lassen sich oft nicht abschätzen und viele machen hier reckless driving (erhöhtes Tempo und unter Alkoholeinfluss – gerade auch zur Weihnachtszeit). Aber das ist ein anderes Thema. Aufpassen musste ich auch und in die Bremsen gehen, als plötzlich von rechts eine Affenbande über die Strasse rannte. Die Schilder in Namibia zeigen nicht Achtung „Rehe“, sondern Achtung „Kudu“, „Oryx“, „Warzenschweine“, manchmal auch „Elefanten“. Ich habe diese spektakuläre Reise nach Windhoek aber sicher hinter mich gebracht.

Flugplatz in Lüderitz

Dort angekommen habe ich bei einer Kollegin übernachtet und bin am nächsten Morgen mit dem Flugzeug nach Lüderitz geflogen. Der Flug geht erst nach Oranjemund. Da steigen dann nur die aus, die dafür ein permit haben. Das ist nämlich alles Sperrgebiet wegen der Bodenschätze, also der Diamanten. Ohne Erlaubnis kommt da keiner rein.

Dann ging der Flug weiter nach Lüderitz und ich wurde abgeholt und empfangen von einem aus dem GKR (Gemeindekirchenrat, sowas wie der Vorstand oder das Presbyterium). Die hatten für mich ein Mietauto (4×4) organisiert, damit ich gut und sicher an alle Orte komme. Und toi toi toi – ich hatte keine Panne, musste keinen Reifen wechseln. Ich habe mich kurz frisch gemacht und dann ging es direkt weiter.

Lüderitz war einst urdeutsch.

Ich liebe diese bunten Häuschen.

II            Farmgottesdienst

Drei Stunden Autofahrt zum Gottesdienst auf Farm Süderecke. Ich musste anfangs sehr langsam auf der Teerpad fahren (nicht schneller als 60 km/h, obwohl 120km/h erlaubt sind), aber in Lüderitz weht oft ein sehr starker Wind. Und nur ein paar Kilometer außerhalb davon ist die Wüste mit viel Sand, der über die Straße weht und fegt. Der Sand macht bei hohem Tempo die Scheiben völlig hin. Die werden blind, wenn man da zu schnell reinfährt. Das ist als würdest du mit Schmiergelpapier einmal über deine Windschutzscheibe kratzen und da macht ja nun wirklich niemand. Darüber hinaus fegt der Wind den Sand auch auf die Straße. Das sind die sogenannten „Wanderdünen“. Wenn du da mit guter Geschwindigkeit reinfährst, ist das als würdest du gegen eine Wand fahren. Also auch da: Vorsichtig und langsam fahren. Die gravelpad ab „Aus“ Richtung Helmeringhausen ist gut ausgebaut und lässt sich auch mit 100 km/h befahren. In den Revieren (Flussbetten, aber alle staubtrocken derzeit), drosselt man die Geschwindigkeit aber immer ein bisschen.

Wanderdüne.
Sieht nicht schlimm aus, kann aber verheerende Folgen haben.

So fuhr ich und fuhr ich. Radioempfang und Handyempfang gibt es auf dem Großteil dieser Strecke nicht. Also nur das Motorengeräusch für mich. Schönste Aussichten. Die Weite Namibias. Ein Blick ohne Ende. Manchmal auch trostlose Einöde. Zwischendurch mal ein Baum oder Busch.

„Wildpferde“ bei Aus.
Zumindest seit ca. 100 Jahren Wildpferde.
Sie stammen vermutlich von den dt. Schutztruppensoldaten und haben sich gemischt mit entlaufenen Pferden Einheimischer.

Auf einer Farm habe ich kurz Zwischenstopp gemacht, das Auto wurde beladen mit Gesangbüchern und Essen für den nächsten Tag. Ich habe kurz einen Kaffee getrunken und bin wieder auf Pad. Mit Wegbeschreibung im Gepäck, die ungefähr so lautet: Drei Berge, 5 Reviere und am dritten Zebra rechts.

op pad.

Ich habe Farm Süderecke gefunden und ich habe die gastgebende Familie kennengelernt. Wir saßen abends bei Kerzenschein in völliger Dunkelheit noch zusammen und haben uns erzählt. Das sind besondere Momente. Da wird Tacheles geredet. Da kommt auf den Tisch, was aufregt oder bewegt oder wie es sich lebt.

Am nächsten Morgen bin ich dann vor dem Gottesdienst noch mit auf eine Farmfütterung gefahren. Sieben Uhr morgens ging’s los. Ab ins Auto. Herkules, der Gastgeber vorne. Hinten auf dem Bukkie (ein Auto mit Ladefläche) war ein Farmarbeiter mit ganz viel Trockenfutter. Hier in Namibia, und insbesondere im Süden, ist es sehr trocken und mit der Dürre zur Zeit noch trockener als in einer Wüste eh schon. Die Farmer*innen müssen ihre Tiere zufüttern; manche Farmer*innen haben schon ihre Tiere verkauft und sind auf das Tourismusbusiness umgestiegen. Aber ich glaube, hier im Süden ist auch das nicht immer machbar und erfolgsversprechend. Da es die Touristen eher in den Norden zieht.

Ein Verlust.
Überfressen? Konnte sie nicht kalben? Hitze?
Für Farmer ist das ein schlimmer Verlust.

Die Farm ist 8 Hektar groß und wir sind einen Teil (ca. ein Drittel davon) abgefahren. Auch die Wildtiere werden mitgefüttert (Oryx, Kudu und Springböcke). Der Boden besteht nur aus Steinen, dass dadrunter Gras und Leben steckt, ist wirklich kaum vorstellbar. Ich glaube, ich muss nochmal wiederkommen, wenn es geregnet hat.


Nach der Farmrundfahrt war dann Gottesdienst angesagt. Draußen auf der Terrasse. Eine lange Tafel. Ich am Kopfende mit Kreuz, Kerzen und Blumen im Rücken. „Bereitet dem Herrn“ den Weg? Wie kann ich Gott heute empfangen? Welche Steine auf meinem Lebensweg müssen weggeräumt werden? Wo muss ich anderen helfen ihre Steine wegzuräumen? Wo muss ich Mauern auf dem Weg einbrechen oder über meinen Schatten springen, der mich verfolgt? Welche Schicksale und Sorgen plagen mich? Was muss ich gerade und recht machen, damit Gott auch gerne zu mir kommt?

Im Dienst auf der Farm.

Es war eine schöne Atmosphäre. Wir saßen danach noch zusammen, haben erzählt und nachgedacht. Haben gegessen und getrunken. Und dann musste ich los. Man zeigte mir nochmal, wie ich einen Reifen wechseln muss. Zumindest in der Theorie. Zum Glück ging bisher alles gut. Dann war ich wieder auf pad zurück nach Lüderitz.

III           Felsenkirche Lüderitz

Felsenkirche Lüderitz

Die Felsenkirche trotzt dem Wind, der sie tagtäglich umweht und umzustoßen droht – und es kann richtig windig werden. Eine Kirche aus dem Anfang des 20. Jh. Über 100 Jahre alt. Alle Fenster mit Bildern von Bibelgeschichten. Ich nutze nicht die Kanzel. Da ist man zu weit weg von den Leuten.

Die Gottesdienstgemeinde ist klein, aber fein. Liebe Menschen. Einfache Liturgie. Kein Stress. Musik von der Musikbox. Ein Geburtstagslied für ein Gemeindeglied am Ende des Gottesdienstes. Das ist Gemeinschaft.

Am Montag habe ich mich aufgemacht und Gemeindeglieder besucht. Alte und Junge. Allen spürt man ein hartes Leben ab. Ein intensives Leben. Mitten im Dorf. Jeder weiß alles über dich.

IV           Beerdigung und Trauerfeier

Am Dienstag ging es wieder auf pad zu einer anderen Farm. Ein Gemeindeglied ist Anfang Dezember gestorben. Er lebte zuletzt in der Gemeinde Walvis Bay und ich wurde zur Aussegnung gerufen.

Also am Sterbebett. Ein Abschiedsritual mit dem Sterbenden war nicht mehr möglich. Fünf Minuten nach meinem Ankommen wurde der Tod festgestellt. Gemeinsam haben wir eine kleine Andacht im Hospizzimmer gefeiert. Ich habe dem Verstorbenen die Hände aufgelegt und einen Valet-Segen gesprochen. Wir haben gebetet. Geweint und Abschied genommen.

Diesen Menschen habe ich dann auf dem eigens gebauten Farmfriedhof beerdigt. Die Familie war da. Alle Kinder und Enkelkinder und Urenkelkinder. Und zwei Herero/Nama Freunde vom Verstorbenen. Der eine ein Chief (sowas wie ein President für seinen Clan – das sind noch alte traditionelle Strukturen, die aber auch in der heutigen Gesellschaft noch bestehen und doch leben die Leute im Heute). Der andere ist katholischer Priester und Dekan, der vor 30 Jahren an der Verfassung Namibias mitgeschrieben hat. Und die Farmarbeiter waren da und eine Brassband, die Musik gemacht hat.

Erst konnten alle die wollten von dem Verstorbenen nochmal Abschied nehmen. Der Sarg ist offen und man ist eingeladen nochmal für eine persönliche Zeit (Aufbahrung). Gemeinsam sind wir dann bei schöner Brassbandmusik zum Grab gezogen. Ich leite durch die Beerdigung. Wir singen und beten. Und beim Herablassen des Sarges singt der katholische Priester ein wunderschönes Lied auf Nama (die Sprache mit den Klicklauten). Das war ein segensreicher Moment.

Erdwurf und Hoffnungswort. Vater Unser und Segen. Und dann passiert etwas, das ich gar nicht kenne: Auf einmal nehmen die Angehörigen die Schaufeln und decken das Grab mit Sand zu. Die Brassband spielt, der katholische Priester singt auf Nama mit denen die einstimmen können, Lieder. Die Farmarbeiter übernehmen, bis das Grab vollständig zu uns. Alle bleiben da. Das gehört dazu. Ist eine schöne Zeremonie. Eine bewegende und sehr intensive Abschiednahme.

Beerdigung bei 38°C im Schatten.
Brassband.
Farmarbeiter, die das Grab zuschütten.

Kinder der Familie und der Farmarbeiter nach der Beerdigung. Erst sah es aus wie ein Grab, dann wurde daraus ein Haus mit Toilette und Spielplatz. Kinder und Trauer. Ein ganz eigenes Thema, wie sie mit Trauer umgehen und sie bearbeiten? Aber sie waren dabei. Die ganze Zeit. Viele Eltern wollen ihre Kinder schützen, aber für Kinder ist es wichtig dabei zu sein. Trauer zu sehen, um Trauer zu lernen. Tränen und Emotionen sind ok. Kinder entscheiden selbst, wie sehr sie das an sich heranlassen. Sie können ja auch wieder spielen gehen. Hauptsache sie werden nicht ausgeschlossen.

Die Trauerfeier findet dann in der Kirche in Lüderitz statt. Viele sind gekommen. Schwarze und Weiße. Alle trauern sie. Ist das nicht etwas, was uns vereint? Im Anschluss sind wir zu Kaffee und Häppchen eingeladen. Der Tag klingt aus.

Exkurs: Deutsch-Namibische Versöhnung

Dann sitzen wir zusammen. Unterhalten uns. Ich geselle mich zu dem katholischen Dekan und dem Chief. Frage alles Mögliche. Die Geschichte zwischen Deutschen und Nama ist schwierig. Der Genozid forderte vor allem auf Seiten der Nama und Herero tausende Opfer. Grausam. Der Priester sagt: Niemand, der heute noch lebt, war dabei. Niemand von uns kann was dafür. Und trotzdem ist noch nicht alles gut. Aber sie wollen Versöhnung. Gemeinsam in die Zukunft schauen. Den radikalen Flügel des Rukoro (ein Chief der Herero, der Deutschland in NY verklagt hat) unterstützen sie nicht. Die Zeit ist zu kurz, um alles zu verstehen. Die Stimmen um diesen Genozid könnten in Namibia unterschiedlicher nicht sein. Von radikalen deutschsprachigen Nazis, über gemäßigte deutschsprachige Stimmen, über sehr offene Haltungen, die ein Zusammenleben wollen, über einen Gesprächskreis zu dem Thema, über politische Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Namibia, über Historiker, die Quellenforschung betreiben (das ist das schwierigste hier!) über freundschaftliche Begegnungen zwischen den verschiedenen Vertretern der Sprach- und Kulturgruppen. Es sind Hasser, Kritiker, Skeptiker, Offenherzige, Versöhnliche und Ehrliche. Ich wünsche Namibia, dass sie zusammen kommen. Dass sie zusammenfinden mehr und mehr. Dass Vorurteile nicht pauschalisiert werden. Diese diskriminierenden Stimmen gibt es seitens der Deutschen, aber auch seitens der Schwarzen gegenüber den Deutschen. Die richtige Wortwahl ist von Bedeutung. Schwer ist das. Wichtig ist das. Es geht um die Zukunft Namibias – auch in seinen Beziehungen zu Deutschland. Und vor allem geht es um die Beziehungen der Menschen untereinander.  

V            Sightseeing

Mein letzter Tag in Lüderitz sollte mein Sightseeing-Tag werden.

Idylle pur.
Malerisch.

Zuerst habe ich eine Bootstour gemacht zu den Pinguininseln. Auf dem Weg ist immer mal wieder ein Delfin mitgeschwommen und hat sich blicken lassen. Es war entspannt. Es gab heißen Kakao serviert. Einfach mal die Seele baumeln lassen.


Ich war rechtzeitig zurück, um 10 km außerhalb von Lüderitzbucht nach Kolmanskop zu fahren. Eine Geisterstadt. Häuser aus dem Anfang des 20 Jh. Hier wurden Diamanten gefunden. Sie lagen einfach an der Oberfläche auf dem Sand. Eine kleine Stadt ist entstanden. Mitten in der Wüste. Mit Krankenhaus und Eisfabrik und Schlachterei und Kegelbahn. Ich habe an einer Führung über die Geschichte des Ortes teilgenommen. Dann konnte man sich noch frei bewegen. Manche Häuser dürfen nicht betreten werden – es sind Ruinen, die jederzeit einstürzen können.

Ruine.

Kegelbahn in der Wüste.

Andere waren noch erstaunlich gut erhalten. Die meisten voller Sand. Die Wüste holt sich ihren Lebensraum zurück. Es war eine ganz besondere Atmosphäre dort. Wenn man alleine in so einem Haus steht. Spürt man die Kraft der Natur. Hört das Säuseln des Windes. Das Knarren der Dielen. Spürt, wieviele Geschichten in den Häusern stecken. Lebensgeschichten. Menschen wurden hier geboren. Menschen lebten hier abseits von allem. Wie war ihr Tagesablauf? Worüber haben sie gestritten? Was waren ihre Freuden? Ein Leben aus einer anderen Zeit.

Hier muss mal wieder gefegt werden.

Wie viele Jahre es wohl noch dauert,
bis die Wüste das Haus ganz eingegraben hat?



Dann bin ich noch spazieren gegangen und zwar zur Shark Island. Das ist heute eine Halbinsel. Damals um 1904/1905 war es ein Konzentrationslager für die Nama und Herero. Die Deutschen haben sie hierhin geschafft, um zu arbeiten. Die Bedingungen waren erschreckend. Menschenrechte gab es noch nicht im heutigen Sinne. Der kalte Wind weht und bläst um die Ohren, während damals die Menschen wenig bekleidet schuften und arbeiten mussten. Der Tod war nicht fern.

Heute ist dieser Ort ein Campingplatz. Eine Tafel erinnert an die Zeit von damals. Das wird dem Schrecken nicht gerecht, finde ich.

Campingplatz auf Shark Island.

Denkmal. Erinnerung.

Bedrückt verlasse ich diesen Ort. Wie können wir Menschen einander so viel Leid antun? Ich verstehe das nicht. Es fängt an mit einer Idee, dass manche Menschen besser oder mehr wert sind als andere. Das steigert sich in Abneigung und Hass. Verwandelt sich in ein Denken, dem grausame Taten folgen.

Heute sagen wir: Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.

Wo ist unsere Mitmenschlichkeit hin?

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